Heute stand es im Aftonbladet: Mann von einem Bären angefallen! – http://www.aftonbladet.se/nyheter/article14782149.ab. Das war in der Nähe von Gälve, aber auch wir in Värmland leben mit Bären, Wölfen und Luchsen – kling romantisch und abenteuerlich – bedeutet aber für viele Menschen hier auf dem Lande starke Einschränkungen und Veränderungen in der vertrauten Lebensart. So mancher wagt sich nicht mehr in den Wald, Beeren und Pilze bleiben unberührt. Wölfen reißen Schafe und Kälber, ein Luchs hat gerade bei eine Bekannte alla Hühner gekeult, die Jagd auf Rehe und Elche wird sinnlos, weil das Wild fehlt, bei der traditionellen Jagd mit freilaufenden Hunden werden die Hunde von Wölfen verspiesen. Die Strafe für das Töten eines Wolfes sind drakonisch hart.
Ok, dafür haben Wolf, Bär und Luchs hier wieder sichere Bestände aufgebaut. Ein echter Erfolg des Tier- und Naturschutzes – aber alles hat seinen Preis. Ich würde jedenfalls nicht mehr tagelang durch die Wälder Värmlands wandern und nachts draußen schlafen. Wahrscheinlich ist es ganz ungefährlich – aber das Gefühl der Sicherheit ist verloren gegangen. Schade eigentlich!
Update: Heute morgen steht in der gleichen Zeitung, dass es wohl gar kein Bär gewesen sein soll, sondern ??? Der Mann hat auf jeden Fall Wunden. Wir werden vielleicht noch hören, was es da noch so für Tiere in unseren Wäldern gibt, die es auf einsame Wanderer abgesehen haben.



